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Finanzielle Bürgerbeteiligung

"Global denken, lokal handeln."

Das ist der Leitgedanke, mit dem viele beschließen, sich an dem Ausbau und der Weiterentwicklung Erneuerbarer Energien und Nachwachsender Rohstoffe zu beteiligen.

Hinzu kommt: Ist eine Fläche erstmal zum Beispiel als „Windvorrangszone“ ausgeschrieben, lassen vermeintlich verlockende Angebote zur Bebauung  von Großinvestoren nicht lange auf sich warten. Landbesitzer stehen dann vor der schweren Entscheidung:  verkaufen, verpachten oder selber machen?
Alle Optionen bergen Vor- und Nachteile, die weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen können.

Besonders vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise und der Forderung nach mehr „Bürgerbeteiligung“ im Anschluss an den Klimagipfel in Kopenhagen 2009 ist Selbermachen für viele eine besonders reizvolle Perspektive. Nur wie?

Fragen wie:

  • Was muss bei einer konkreten Projektplanung beachtet werden und was kann schief laufen?
  • Welche Investitionssummen müssen bereitgestellt werden?
  • Wie sinnvoll können Dienstleister ausgewählt werden, die am Bau beteiligt werden?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, andere am Projekt zu beteiligen?

Die Themen Tour "Erneuerbare Energien finanzieren mit Bürgerbeteiligung" stellt Ihnen unabhängige Informationen zur Verfügung und bringt Sie mit denen in Kontakt, die sich diese Fragen auch gestellt und letztlich das Ziel erreicht haben.

Besuchsorte der Themen Tour "Erneuerbare Energien finanzieren mit Bürgerbeteiligung" sind:

  • Gemeinschaftlich finanzierte Biogasanlagen, Bürgerwindparks, Bürgersolaranlagen
  • Aber auch Anlagen, die ohne Bürgerbeteiligung entstanden sind
  • Institutionen, die beraten und finanzieren
  • Unternehmen, die planen und bauen


Die Themen Tour "Erneuerbare Energien finanzieren aus Bürgerbeteiligung" eignet sich besonders gut als:

  • Workshop-Programm
  • Seminarangebot,  ein- bis mehrtägig

für:

  • zukünftige Investoren
  • Fachpublikum
  • Schüler, Auszubildende, Studierende
  • Gäste aus dem In- und Ausland

Beispiele für Besuchsorte der "Themen Tour finanzielle Bürgerbeteiligung":

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Kreissparkasse Steinfurt – nachhaltige Investitionen

Dass eine Sparkasse Teil der Themen Tour ist, mag auf den ersten Blick verwundern. Die Finanzierung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ist selbstverständlich ein Grundbaustein zu deren erfolgreichem Betrieb.

Die Sparkasse berät ihre Gewerbekunden über sinnvolle Investitionen in die Zukunft. Dies ist aber nicht nur für die Landwirte und Unternehmen interessant; eine nachhaltige Geldanlage lohnt sich auch für Privatkunden. Neben der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach könnten dies auch Bürgerwindparks sein, die gemeinschaftlich von den Bürgern finanziert werden und sich als umweltfreundliche Altersvorsorge erweisen, denn die Rendite fließt in die eigene Tasche. Detailliert können die Mitarbeiter auch über grundsätzliche Themen des wirtschaftlichen Nutzens erneuerbarer Energien informieren.

Dieser Besuchsort eignet sich besonders für Fachgruppen. Ein Besuch mit Vortrag muss mit der Sparkasse abgestimmt werden. Besonders leicht kombinierbar ist dieser Ort mit dem Bürgerwindpark Hollich und der Biogasanlage in Steinfurt.

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Saerbeck

Gutes Klima in Saerbeck

„NRW-Klimakommune der Zukunft“ - diesen Titel trägt die Kommune Saerbeck mit Stolz. Neben viel kommunaler Planungstätigkeit lassen sich hier zahlreiche Orte der Erneuerbaren Energie sowie Umwandlung und Nutzung Nachwachsender Rohstoffe finden.

Es ist spannend, das Gesamtkonzept „die Klimakommune“ und die Aktivitäten zu den Schwerpunktthemen „Saerbecker Sonnenseite – Umrüstung und Einsparung im Bestand, Saerbecker Einsichten – Zukunftsenergien transparent gemacht und Steinfurter Stoffströme – Der Kreis schließt sich“ kennenzulernen. Aber auch die Teile, die zu dem Gesamtkonzept gehören, sind sehr sehenswert.

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